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BG gegen Erhöhung der Kirmesgebühren in diesem Jahr

Presseinformation +++ Bürgergemeinschaft lehnt Erhöhung der Kirmesgebühren bei gleichzeitig sinkenden Bewerberzahlen ab +++ Erhalt der Imageveranstaltung aktuell wichtiger als Kostendeckung

Soest, 19. April 2023. Die Fraktion der BG Bürgergemeinschaft Soest spricht sich gegen eine zusätzliche Belastung der Schausteller und Marktkaufleute durch eine Gebührensteigerungen aus, die am Donnerstag im Haupt- und Finanzausschuss (HFA) beschlossen werden soll.

Aus Sicht der BG geht es aktuell darum, die Soester Traditionsveranstaltung als familienfreundliche Großveranstaltung zu erhalten statt zu diesem Zeitpunkt die Gebühren zu erhöhen. Bereits im letzten Jahr ist die Zahl der Bewerbungen um einen Standplatz auf der Kirmes drastisch eingebrochen. Zudem mussten die Kirmesbesucher erheblich höhere Kosten, besonders für Speisen und Getränke, verkraften. „Wenn wir die Beschicker der Allerheiligenkirmes jetzt mit teils drastischen Gebührenerhöhungen belasten, werden viele Betriebe nicht mehr nach Soest kommen,“ ist Andreas Kappelhoff, Fraktionsvorsitzender der Bürgergemeinschaft überzeugt.

Ungünstiger Zeitpunkt: Gebührenerhöhung bei sinkenden Anmeldezahlen

Die BG hat nichts gegen eine maßvolle Gebührenerhöhung nach mehreren Jahren konstanter Gebühren. Aktuell hält die BG den Zeitpunkt jedoch für denkbar ungünstig: Die Schausteller sind durch immens gestiegene Kosten im Personalbereich, bei Energie und Vorleistungsgütern arg gebeutelt und sind kaum noch in der Lage, die Standgebühren in den nur fünf Kirmestagen zu erwirtschaften. (Andere Volksfeste dauern 10 Tage und länger.)

Der eklatante Rückgang der Bewerbungen um einen Standplatz auf der Kirmes von 1580 in 2019 auf deutlich unter 700 zeigt, dass bereits heute wesentlich weniger Schausteller und Marktkaufleute an der Soester Traditionsveranstaltung teilnehmen wollen und können. Da es in einigen Bereichen (z.B. Traditionsgeschäfte) kaum noch Bewerber gibt, leidet schon jetzt die Qualität des Events, und die Kosten müssen von immer weniger Betrieben getragen werden. Wurden 2019 noch 424 Stände und Fahrgeschäfte zugelassen, so waren es im vergangenen Jahr nur noch 354 Geschäfte.

Erhalt der Kirmes aktuell wichtiger als Kostendeckung

Aus Sicht der BG tut die Stadt gut daran, wenn sie die gestiegenen Kosten aktuell bei sinkenden Anmeldezahlen auf ihre eigene Kappe nimmt und damit eine gewisse Gegenleistung für das positive Standortimage bezahlt. In diesem Jahr sollte es um den Erhalt der Kirmes gehen und nicht darum, die Kosten zu decken.


Mehr Gebührengerechtigkeit in Zukunft

Bei künftigen Erhöhungen wünscht sich die BG von der Stadt mehr Gebührengerechtigkeit, z.B. dass die Gebühren sich nicht ausschließlich nach Quadratmetern, sondern nach Standortlagen richten und nach Vereinen und gewerblichen Ausstellern unterschieden werden. (3050 Zeichen inkl. Leerzeichen)

 

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Seit mehr als 60 Jahren sind wir im Einsatz für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Soest - offen, unabhängig und bürgernah ist unsere Politik.

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