BG verärgert: Kirmes-Defizit bewußt "groß" gerechnet, um Gebührenerhöhung durchzudrücken
BG verärgert: Kirmes-Defizit bewußt "groß" gerechnet, um Gebührenerhöhung durchzudrücken
Einnahmen dagegen der Wirtschaftsförderung zugerechnet.
Die BG kritisiert nach eingehender Prüfung das von der Stadtverwaltung errechnete Kirmes-Defizit in Höhe von 102.000 Euro. Die darauf basierende geplante Gebührenerhöhung für die Schausteller kann die BG nicht nachvollziehen. "Es wurden Kosten der Kirmes zugeschlagen, die da gar nicht hingehören bzw. auch andere Kostenstellen betreffen, und die Schausteller sollen es über die Gebührenerhöhung bezahlen", entrüstet sich Andreas Kappelhoff, Fraktionsvorsitzender der BG.
Zudem fordert die BG, die gesamte Gebührenrechnung der Stadt mittelfristig auf den Prüfstand zu stellen, da zur Zeit vergleichbare Geschäfte in einer Randlage das gleiche zahlen wie ein Stand auf dem Marktplatz. Die BG schätzt, dass bei einer ehrlichen Betrachtung der Kosten und Einnahmen eine Gebührenerhöhung von maximal der Hälfte des vorgesehenen Betrages (geplant ist eine Steigerung von 13 %) übrig bleibt.

